Benin: Die Agrarökologie verändert den Alltag von 600 Familien
Eines der Ergebnisse des Projekts „Pont Universel“ in Benin im Jahr 2025Das Wichtigste auf einen Blick
72 % der Solidaritätsgruppen betreiben Agrarökologie
600 schwangere oder stillende Frauen und ihre Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren wurden das ganze Jahr über mit protein-, fett- und vitaminreichen Mahlzeiten satt gefüttert
6 Brunnen: 3 saniert und 3 neu gebaut
42'774 CHF: Gesamtkosten des Projekts
Agroökologie, die auf den Feldern funktioniert
72 % der Solidaritätsgruppen (SG) praktizieren nun agroökologische Anbaumethoden, sowohl auf ihren Gemeinschaftsfeldern als auch auf ihren individuellen Feldern.
600 Frauen und Kinder besser ernährtDas ganze Jahr über erhielten 600 schwangere oder stillende Frauen, die Mitglieder der Solidaritätsgruppen sind, sowie ihre Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren Mahlzeiten mit ausreichend Proteinen, Fetten und natürlichen Vitaminen.
Gemüseanbau: hervorragende ErgebnisseDank der begrenzten Größe der Parzellen erweist sich die Agrarökologie im Gemüseanbau als sehr gut umsetzbar. Natürliche Düngung und Biopestizide, deren Einsatz in praktischen Schulungen vermittelt wurde, haben zu hervorragenden Ergebnissen geführt.
Die Herausforderung der WasserversorgungDie Wasserbewirtschaftung bleibt die größte Herausforderung. Um dieser gerecht zu werden, wurden drei bestehende Brunnen saniert und drei neue Brunnen gebaut.
Markt- und Nahrungsmittelkulturen: Was funktioniert, was noch verbessert werden muss
- Ein Erfolg: Die von den Mitgliedern der GS entwickelten natürlichen Insektizide sind sehr wirksam, manchmal sogar wirksamer als synthetische Produkte, die oft sehr giftig sind.
- Ein Punkt, an dem noch gearbeitet werden muss: Auf Flächen von 1 bis 3 Hektar hat sich die natürliche Düngung als zu aufwendig erwiesen. Es müssen einfachere Lösungen gefunden werden.
- Gut zu wissen: Das Jäten von Hand ist sehr anstrengend, bleibt aber auf begrenzten Flächen machbar.
Drei wichtige Erkenntnisse
- Lokales Fachwissen und lokale Kenntnisse wertschätzen
- Eng mit den lokalen Mandatsträgern zusammenarbeiten, um die GS zu sensibilisieren und zu motivieren
- Den Austausch und die Weitergabe von Kompetenzen zwischen den GS fördern






