Fair gehandelte Ananas
Verein:
Brücke Le Pont
Landarbeiter*innen setzen sich für ihre Rechte ein
Ziele für nachhaltige Entwicklung



Histoire

Ausführung
- Sensibilisierung der Arbeitgeber für die Vorteile qualifizierter Arbeitskräfte und die Arbeitsrechte von Arbeiterinnen und Arbeitern
- Identifikation der von Arbeitgebern geforderten Qualifikationen
- Sensibilisierung der Arbeiter/innen für den Mehrwert der Schulungen und die Peer-to-Peer-Methode
- Analyse für die Einführung neuer Schulungen in den Verarbeitungsbetrieben
- Die Arbeiter/innen erhalten theoretische und praktische Schulungen
- Theoretische und praktische Ausbildung für die Arbeiter/innen 'Peer Educators'
- Ausbildung der Mitglieder von Kooperativen durch Peer Educators
| Ort | Fünf Gemeinden in den Departements Atlantique, Plateau und Ouémé, Bénin - Afrique |
| Begünstigten | 5'250 LandarbeiterInnen und 800 Ananas-BäuerInnen |
| Lokale Partner | Association Pour les Initiatives de Développement (APID). Sie wurde 2011 in Allada gegründet und hat die Vision einer solidarischen Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt sind und der Respekt vor der Umwelt eine Priorität ist. Ihre Aufgabe ist es, die Lebensbedingungen der schwächsten Bevölkerungsgruppen durch die Förderung und den Schutz ihrer Rechte zu verbessern. Die Organisation hat 13 Mitglieder, ist in der Gemeinde gut verankert und pflegt gute Kontakte zu den Behörden sowie zu den Akteuren des Ananassektors. |
| Gesamtkosten des Projekts | CHF 376'796.00 |
| Projektdauer | 3 ans |
Kontext
In Benin werden jährlich etwa 400.000 Tonnen Ananas produziert, hauptsächlich im Süden des Landes.Schätzungen zufolge umfasst der Sektor 13.000 Produzentinnen und Produzenten und mehr als 100.000 Menschen entlang der Wertschöpfungskette. Die Arbeitskräfte in der Landwirtschaft leiden jedoch unter prekären Arbeitsbedingungen.
Der Beruf ist nicht anerkannt, und die meisten Landarbeiter/innen werden informell als Tagelöhner/innen beschäftigt. Ohne Arbeitsvertrag oder Sozialleistungen werden sie pro geleisteter Arbeit bezahlt, weniger als 1,50 CHF pro Tag. Außerdem werden die Löhne oft erst viel später ausgezahlt, je nachdem, was die Plantagenbesitzer bevorzugen.
Aufgrund der fehlenden Schutzausrüstung verletzen sich Landarbeiter/innen oft an den Armen und Augen durch die spitzen Ananasblätter. Ohne Stiefel können sie sich auch nicht vor Schlangenbissen schützen.
Die Nichtanerkennung des Berufs, mangelnde Ausbildung und damit fehlendes Fachwissen, schlechte Arbeitsbedingungen sowie das Fehlen einer Sozial- und Krankenversicherung führen zu einem Mangel an qualifizierten landwirtschaftlichen Arbeitskräften, was die Entwicklung der Wertschöpfungskette hemmt.
Ziele
- Die Arbeitsbedingungen der Arbeiter/innen in der Ananasproduktion verbessern sich
- Arbeiter/innen nehmen an der Entscheidungsfindung und am sozialen Dialog teil
- Landarbeiter/innen verfügen über die notwendigen praktischen Fähigkeiten und erbringen qualitativ hochwertige Dienstleistungen
Fair gehandelte Ananas
Verein:
Brücke Le Pont
Landarbeiter*innen setzen sich für ihre Rechte ein
Ziele für nachhaltige Entwicklung



Histoire

Ausführung
- Sensibilisierung der Arbeitgeber für die Vorteile qualifizierter Arbeitskräfte und die Arbeitsrechte von Arbeiterinnen und Arbeitern
- Identifikation der von Arbeitgebern geforderten Qualifikationen
- Sensibilisierung der Arbeiter/innen für den Mehrwert der Schulungen und die Peer-to-Peer-Methode
- Analyse für die Einführung neuer Schulungen in den Verarbeitungsbetrieben
- Die Arbeiter/innen erhalten theoretische und praktische Schulungen
- Theoretische und praktische Ausbildung für die Arbeiter/innen 'Peer Educators'
- Ausbildung der Mitglieder von Kooperativen durch Peer Educators
| Ort | Fünf Gemeinden in den Departements Atlantique, Plateau und Ouémé, Bénin - Afrique |
| Begünstigten | 5'250 LandarbeiterInnen und 800 Ananas-BäuerInnen |
| Lokale Partner | Association Pour les Initiatives de Développement (APID). Sie wurde 2011 in Allada gegründet und hat die Vision einer solidarischen Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt sind und der Respekt vor der Umwelt eine Priorität ist. Ihre Aufgabe ist es, die Lebensbedingungen der schwächsten Bevölkerungsgruppen durch die Förderung und den Schutz ihrer Rechte zu verbessern. Die Organisation hat 13 Mitglieder, ist in der Gemeinde gut verankert und pflegt gute Kontakte zu den Behörden sowie zu den Akteuren des Ananassektors. |
| Gesamtkosten des Projekts | CHF 376'796.00 |
| Projektdauer | 3 ans |
Kontext
In Benin werden jährlich etwa 400.000 Tonnen Ananas produziert, hauptsächlich im Süden des Landes.Schätzungen zufolge umfasst der Sektor 13.000 Produzentinnen und Produzenten und mehr als 100.000 Menschen entlang der Wertschöpfungskette. Die Arbeitskräfte in der Landwirtschaft leiden jedoch unter prekären Arbeitsbedingungen.
Der Beruf ist nicht anerkannt, und die meisten Landarbeiter/innen werden informell als Tagelöhner/innen beschäftigt. Ohne Arbeitsvertrag oder Sozialleistungen werden sie pro geleisteter Arbeit bezahlt, weniger als 1,50 CHF pro Tag. Außerdem werden die Löhne oft erst viel später ausgezahlt, je nachdem, was die Plantagenbesitzer bevorzugen.
Aufgrund der fehlenden Schutzausrüstung verletzen sich Landarbeiter/innen oft an den Armen und Augen durch die spitzen Ananasblätter. Ohne Stiefel können sie sich auch nicht vor Schlangenbissen schützen.
Die Nichtanerkennung des Berufs, mangelnde Ausbildung und damit fehlendes Fachwissen, schlechte Arbeitsbedingungen sowie das Fehlen einer Sozial- und Krankenversicherung führen zu einem Mangel an qualifizierten landwirtschaftlichen Arbeitskräften, was die Entwicklung der Wertschöpfungskette hemmt.
Ziele
- Die Arbeitsbedingungen der Arbeiter/innen in der Ananasproduktion verbessern sich
- Arbeiter/innen nehmen an der Entscheidungsfindung und am sozialen Dialog teil
- Landarbeiter/innen verfügen über die notwendigen praktischen Fähigkeiten und erbringen qualitativ hochwertige Dienstleistungen
